Bei diesen Projekten werden wir uns dem Thema Strassen / Verkehr widmen.
Rollstuhlfahrende treffen immer wieder auf Trottoirs, welche bei Fussgängerstreifen nicht oder nur teilweise oder gar nicht abgesenkt sind. Dies veranlasst Rollstuhlfahrende mitunter zu Wendemanövern mitten auf dem Fussgängerstreifen. Vielmals muss der Rollstuhlfahrende dann auf die Fahrbahn ausweichen. Dies wiederum ist nicht ungefährlich.
Abgeschlossen
Strassenquerung Gitschenstrasse, Gemeindestrasse Altorf
Natur Dogerie - Mode Marcel
Die Belagskeile zwischen der Natur Drogerie – Mode Marcel werden in Kürze  saniert. Die Selbstvertretung Uri hätte eine beidseitige Trottoir Absenkung eher in Betracht gezogen.​​
​15.01.2018: ​Die Belagskeile wurden beidseitig erneuert.


Offen siehe Mitteilung Tiefbauamt 
Strassenquerung Gotthardstrasse, Kantonsstrasse Altorf
Natur Dogerie - Amavita
15.01.2018: Mittteilung des Tiefbauamtes Uri
Im Zentrum von Altdorf werden in den nächsten Jahren grosse Veränderungen im Strassenverkehr stattfinden. Mit der Eröffnung der West-Ost-Verbindungsstrasse im 2021 wird durch Altdorf eine Begegnungszone eingerichtet. Dies hat zur Folge, dass in der Schmiedgasse die Fussgängerstreifen aufgehoben werden. Weiter ist zu vermerken, dass der Fussgängerstreifen beim Kronengässli nicht den Sicherheitsanforderungen entspricht und eigentlich entfernt werden müsste. Eine Investition an diesem Standort ist demzufolge nicht gerechtfertigt. Das Amt für Tiefbau sieht zurzeit keine Möglichkeit am Fussgängerstreifen «Kronengässli» eine bauliche Anpassung vorzunehmen


Projekt 3: offen
Strassenquerung Autobahnausfahrt beim Werkhof Flüelen. Einseitige Trottoirabsenkung. Antrag noch offen.


Projekt 4: offen 
Schutzinseln 
Im Kanton Uri wachsen die Schutzinseln neuerdings wie Pilze aus dem Boden.
Um Fussgängern bei Strassenüberquerungen mehr Schutz gewährleisten zu können, werden fortlaufend Schutzinseln in der Mitte von Strassen, resp. in der Mitte von Fussgängerstreiffen errichtet. Das ist bestimmt auch gut gemeint. Nur die Art der Inseln, resp. die Absätze bei den Inseln wird für Rollstuhlfahrer, Gebehinderte und Menschen mit einer Sehbehinderung zum Hindernis. In der Bauverordnung für Hindernissfreies Bauen steht:
Der Fussgängerbereich ist für seh- und hörbehinderte Menschen so zu gestalten, dass er von der Strasse mit einem Höhenunterschied von mindestens 30 mm abgesetzt ist. Dies ist für Rollstuhlfahrer jedoch ein Problem. Daher muss die Gestaltung der Übergänge speziell betrachtet werden.
Diese 30 mm sind nach wie vor ein Problem für Rollstuhlfahrende, Gehbehinderte und Sehbehinderte welche sich ohne Weissen Stock fortbewegen.
Anstelle der 30 mm Absätze könnten die Schutzinsel mit taktilen Linien versehen werden.
Die entsprechenden Parteien resp. Interessengemeinschaften sollten zusammensitzen, um gemeinsam nach einer hindernissfreien Variante von Schutzinseln suchen.
Hier könnte der Kanton Uri eine Vorreiterrolle bei Fussgängerübergängen einnehmen und eine Weiterentwicklung in Bewegung setzen. Selbstvertretung Uri bleibt dran.
26.03.2017: Durch die Intervention von Selbstvertretung Uri, wird von Seiten des Tiefbauamt Uri nach einer Lösung gesucht, bei welcher Rollstuhlfahrer ohne Absätze die Schutzinseln befahren können und die gesetzlichen Normen trotzdem eingehalten werden.
​15.01.2018: ​Mitteilung Tiefbauamt Uri (Kantonsstrassen)
Wir sind in Prüfung, die bestehenden Mittelinseln, bei denen die Anliegen der Behinderten noch nicht im vollen Umfang berücksichtigt wurden, anzupassen.
10.05.18: Der Fussgängerübergang beim Bahnhof Altdorf, welcher versuchsweise für eine Person mit Sehbehinderung realisiert wurde, entspräche auch den Anforderungen von Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrenden. Die Ausführung entspricht nicht den heute geltenden Normen für behindertengerechtes Bauen. Diese Ausführung ist jedoch um einiges besser, als die verlangte Norm von Mittelinseln mit 3 cm Höhe. ​